Börsenturbulenzen tangieren auch Wirecard

Oktober 16th, 2018

Wirecard hingegen könnte sich als Gewinner herauskristallisieren, da der Konzern, wenn überhaupt, nur marginal von den Strafzöllen betroffen sein sollte.

BildDer Kurs des neues DAX-Mitglied und weltweiten Innovationstreibers für digitale Finanztechnologien Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) schwankte in der vergangenen Woche im Einklang mit den Indizes. Trotz der hervorragenden Prognosen und beeindruckenden Zielsetzungen des Unternehmenschefs (u.A. Versechsfachung des operativen Gewinns bis 2025), die von einigen Analysten sogar noch als konservativ eingestuft werden, konnte sich der Konzern dem turbulenten Marktgeschehen nicht komplett entziehen. Diese stärkeren Schwankungen sind aber kein Wirecard-Problem, sondern ein allgemeines Börsen-Problem. Denn auch andere Technologiewerte mussten vergangene Woche starke Kursturbulenzen hinnehmen, wobei sich der Kurs der Wirecard AG derzeit noch stabil auf dem Niveau von vor etwa sechs Wochen hält.

Sogar amerikanische Vorzeigeunternehmen wie Apple verloren in der turbulenten Woche intraday 4,6 %, Amazon 6,2 % und Netflix sogar 8,4 %. Dabei verwöhnen Unternehmen der digitalen Welt ihre Anleger seit längerem mit vielen Erfolgsmeldungen, die von den Börsianern auch honoriert werden. Diese kollidieren derzeit aber mit schlechter werdenden Wirtschaftsprognosen, dem US-Handelskrieg mit China sowie der Zinspolitik der Federal Reserve. Erste Analysten bezeichnen die derzeitige Gemengelage als Umsatzbremsen bei den international agierenden Technologieunternehmen.

Wirecard hingegen könnte sich als Gewinner herauskristallisieren, da der Konzern, wenn überhaupt, nur marginal von den Strafzöllen betroffen sein sollte. Das man auch weiterhin wachsen wird, zeigen die immer neuen Meldungen über Kooperationen, wie zuletzt mit der KaDeWe Group und Möbel Inhofer.

Konkret konnte die KaDeWe Group GmbH als Neukunde für Chinas führende Mobile-Payment Lösung ,Alipay‘ gewonnen werden. Wirecard integriert dabei diese Bezahlmethode in das Kassensystem der zur Gruppe gehörenden Kaufhäuser. Start sind neun Kassen im KaDeWe Berlin, wozu noch je eine Kasse im Oberpollinger in München und im Hamburger Alsterhaus kommen. Weitere Kassen, bei denen Wirecard sich um die vollständige Abwicklung der Zahlungen kümmert, sollen folgen.

Neben dem einfachen Bezahlen via App (der Kunde zeigt dem Händler lediglich das Display mit Barcode welcher gescannt wird, anschließend startet Wirecard den Bezahlprozess) können Händler auch gezielt Angebote an die chinesische Kundschaft pushen, noch bevor sie am Reiseziel angekommen sind.

Für eines von Europas größten Möbelhaus, Möbel Inhofer, wurde Wirecards Bezahl-App um Zahlungen per Maestro und Kreditkarte erweitert. Waren können bei Inhofer angezahlt werden und der fällige Restbetrag kann bei der Lieferung der Möbel direkt an der Haustür des Kunden entgegengenommen werden. Die Kombination aus ,App‘ und ,mPOS‘-Gerät macht dies möglich. Bisher war in der mit Ametras koproduzierten App für deutsche Kunden lediglich als Zahlung per Lastschrift möglich. Von der aktuellen Erweiterung können auch Kunden in Frankreich, Österreich und der Schweiz profitieren.

Händler profitieren im ,Omnichannel‘-Business von der Flexibilität und Einfachheit der mobilen Lösung, unabhängig davon, welcher Kanal vom Kunden gewählt wurde. Kunden profitieren von einer einfachen und schnellen Lösung, die ihre ,To-do‘-Liste verkürzen, da in separates Bezahlen nicht mehr nötig ist.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar!

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Wirecard nach erneuter Prognoseanhebung wieder mehr wert als die Deutsche Bank

August 17th, 2018

Der Aufstieg der Aktie kommt allerdings nicht von ungefähr. Der August ist gerade zur Hälfte rum und Wirecard konnte alleine in diesem Monat bereits vier beeindruckende Meldungen präsentieren.

BildDer Spezialist für digitale Finanztechnologien und DAX-Kandidat Wirecard (ISIN: DE0007472060) hat die Deutsche Bank, gemessen am Börsenwert, überholt. Mit einem Kurs von 174,- EUR ist der Konzern mittlerweile mit mehr als 21 Mrd. EUR an der Börse bewertet. Wirecard ist damit nach Europas größten Versicherungskonzern Allianz (79 Mrd. EUR) und dem weltgrößten Rückversicherer Munich Re (27 Mrd. EUR) sowie der Deutschen Börse (21 Mrd. EUR) das viertwertvollste deutsche Unternehmen aus der Finanzbranche und kann vermutlich sogar bald noch ein oder zwei Plätze in diesem Ranking hochrutschen. Die Deutsche Bank wird derweil mit rund 20 Mrd. EUR an der Börse bewertet. Das Kursplus des weltweiten Innovationsführers in digitaler Finanztechnologie beträgt in diesem Jahr bisher rund 85 %. Binnen der letzten 12 Monate ergibt sich ein Anstieg von mehr als 150 % und auf 5 Jahre gesehen sogar ein Plus von über 600 %.

Der Aufstieg der Aktie kommt allerdings nicht von ungefähr. Der August ist gerade zur Hälfte rum und Wirecard konnte alleine in diesem Monat bereits vier beeindruckende Meldungen präsentieren.

So startet Wirecard die Zusammenarbeit mit Gebr. Heinemann, um die beliebtesten chinesischen Bezahlmethoden, darunter ,Alipay‘, in das zentrale Kassensystem der ,Duty Free‘ und ,Travel Value‘-Shops des Hamburger Handelshauses an Flughäfen zu integrieren.

Heinemann ist das einzige Familienunternehmen unter den Global Playern der ,Duty-Free‘-Branche und Marktführer in Europa. Neben dem Start in Deutschland soll die Lösung auch innerhalb Europas (bisher sind 12 Flughäfen geplant) und anschließend auch global in die Shops des Familienunternehmens gebracht werden.

„Chinesische Touristen werden weltweit zu einer immer wichtigeren Zielgruppe. Wir freuen uns, unseren chinesischen Gästen nun dank Wirecard ihre heimischen mobilen Bezahlmethoden anbieten zu können. Über die Marketing-Plattformen, die zum Beispiel ,Alipay‘ zur Verfügung stellen, können wir ihnen künftig so bereits vor ihrer Reise personalisierte Angebote für unser Sortiment zukommen lassen“, verdeutlichte Raoul Spanger, Executive Director Retail & HR bei Gebr. Heinemann.

Da das Einkaufen von Luxus- und internationalen Markenartikeln bei chinesischen Touristen besonders beliebt und quasi fester Bestandteil des Urlaubs ist sind die von Heinemann betriebenen ,Duty Free‘ und ,Travel Value‘-Shops entsprechend ein beliebtes Ziel für die Gäste aus China. Schon aus der früher bekanntgrgebenen Kooperation mit Breuniger konnte eine starke Umsatzsteigerung durch Reisende aus China belegt werden. Mit der Akzeptanz chinesischer Zahlmethoden kann das Handelshaus nun eine junge, online-affine und finanzstarke Zielgruppe für sich gewinnen.

Zudem wurde bekannt, dass Wirecard in Kooperation mit der comdirect Bank und Visa während der deutschen Beachvolleyball-Meisterschaft 2018 ein kontaktloses Zahlungserlebnis per ,Wearable‘ anbieten. Mit 2,4 Millionen ,B2C‘-Kunden ist comdirect eine der führenden Online-Banken Deutschlands. In der Zeit vom 31. August bis 2. September 2018 können Besucher und Teilnehmer der Meisterschaft am Timmendorfer Strand kontaktlos bezahlen. Die ,Wearable‘-Aktion verläuft im Rahmen einer langfristigen Partnerschaft zwischen comdirect und dem Deutschen Volleyball-Verband (,DVV‘). Es werden in Laufe der Veranstaltung ca. 5.000 Armbänder an die Eventbesucher verteilt. Diese können für diverse Zahlungen im Veranstaltungsbereich gesetzt werden.

Dazu sagte Matthias Hach, Marketing-und Vertriebsvorstand bei comdirect Bank: „Dank der Kooperation mit Wirecard können wir ein bequemes und schnelles Bezahlerlebnis anbieten – für uns ein weiterer Schritt, um unsere Position als Vorreiter im Bereich ,Mobile Payment‘ zu stärken. Als smarter Finanzbegleiter wollen wir unseren Kunden Lösungen bieten, die das Leben rund um alle finanziellen Themen einfacher und leichter machen“, wozu Thorsten Holten, Executive Vice President Sales Financial Institution and FinTech Europe bei Wirecard ergänzte, auch bei Wirecard erkenne man dass Konsumenten zunehmend Sportaktivitäten mit nahtlosen Zahlungen kombinieren würden. Damit entstehe gerade ein ganz neuer Markt für intelligente, voll digitale Payment-,Wearables‘ rund um Freizeitaktivitäten. Die von Wirecard und comdirect herausgegebenen ,Wearables‘ würden den Nutzern ein ,State-of-the-art‘-Bezahlerlebnis bieten.

Auch mit einem der international führenden Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen, Viessmann, konnte Wirecard einen neuen Kunden gewinnen. Mit der Unterzeichnung des globalen Rahmenvertrags wird die Abwicklung alternativer Bezahlmethoden für Viessmanns ,E-Commerce Store‘, angefangen in Kanada, Deutschland und Belgien sowie im nächsten Ausbauschritt hin nach Italien und weiteren Märkten, an Wirecard übergeben.

Bezahlarten wie Kreditkarten, Sofortüberweisungen und andere werden von Wirecard eingebunden. Weiterhin wird eine aktuelle Version des Risikomanagementsystems ,FPS‘ (,Fraud Prevention Suite‘) im ,E-Commerce Store‘ zum Einsatz kommen um Missbrauch effektiv zu verhindern und maximale Sicherheit bei allen angebotenen Bezahloptionen zu gewährleisten.

Nach dem erfolgreichen Start in Kanada werde man gemeinsam mit dem Partner Paylobby die maßgeschneiderte digitale Finanztechnologie-Lösung international ausrollen, war aus dem Hause Wirecard zu hören.

In Südafrika konnte Wirecard die Einführung von ,secureEFT‘ bekannt geben. ,SecureEFT‘ ist ein Bezahlservice zur sofortigen Überweisung elektronischer Gelder, mit dem Kunden sichere Online-Zahlungen direkt über ein Bankkonto leisten können und in Echtzeit benachrichtigt werden.

Durch die so beschleunigten Transaktionen können Händler, die Zahlungen von Verbrauchern per ,Electronic Funds Transfer‘ (,EFT‘) erhalten und ihre Online-Verkäufe um bis zu 30 % steigern. Zudem erhalten sie umgehend Sofortbenachrichtigungen über die erfolgreiche Abwicklung, obwohl die Bezahlgeschwindigkeit von zuvor 20 Sekunden auf 8 Sekunden reduziert wurde.

,EFT‘-Zahlungen sind die zweitbeliebteste Online-Payment-Methode des Landes und wird für Zahlungen wie Miete, Gebühren für Arztbesuche, die Schule und weiterem täglichen Bedarf eingesetzt. Statista zufolge werden Online-Bestellungen in Südafrika zukünftig stark zunehmen. Der Online-Markt wachse derzeit Jährlich um 13 %.

Da Wirecards Bezahlseite eine direkte Integration ohne zusätzlichen Programmieraufwand ermöglicht, können die Händler zukünftig von der nahtlosen Integration und dem beschleunigten Abschluss des Einkaufsprozesses profitieren, wenn Waren oder Dienstleistungen online erworben und per ,EFT‘ bezahlt werden.

Zu guter Letzt bestätigte Wirecard am gestrigen Donnerstag seine bereits Ende Juli vorgelegten vorläufigen Halbjahreszahlen. Demnach legte der Umsatz um 46 % auf rund 898 Mio. EUR zu, während der operative EBITDA-Gewinn um 39 % auf 245 Mio. EUR kletterte. Im Rahmen der Zahlen erhöhte der Konzern auch gleich noch einmal sein Gewinnziel, was die Anleger mit einem Kursplus von weiteren rund 8,7 % begrüßten!

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Lesen Sie unbedingt unseren kompletten Disclaimer unter www.js-research.de

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Wirecard macht Aktionäre glücklich

Dezember 31st, 2017

Durch diese Partnerschaft können beide Partner, mit ihren jeweiligen Stärken, von dem sich beschleunigenden Trend zur Digitalisierung von Zahlungsprozessen profitieren.

BildGlückliche Gesichter gibt es bestimmt bei den Aktionären der Wirecard AG (ISIN: DE0007472060 / OTC-Symbol: WRCDF), auch wenn sich die Aktien des Aschheimer Bezahldienstspezialist nach einem rund 135 % Kursanstieg im Hoch eine kleine Verschnaufpause gönnen. Am letzten Handelstag im Jahr 2017 schloss der Titel bei rund 93,- EUR, was einem Kursplus, gegenüber dem Jahreswechsel 2016/2017, von rund 128 % entspricht. Charttechniker sehen in der Verschnaufpause kein Problem, sondern vielmehr ein Akt des Kraft sammelns. Daher halten sie für die kommenden Monate deutlich höhere Kursniveaus für wahrscheinlich. Da die Wirecard AG am Allzeithoch notiert seien charttechnisch alle Widerstände nach oben rausgenommen, wobei sich nach unten starke Widerstände im Bereich 90,- EUR und ein noch stärkerer im Bereich 80,- EUR etabliert hätten, so die Chart-Profis.

Aber auch operativ läuft es bei dem süddeutschen Bezahldienstleister optimal! Der boomende Online-Handel und die Wachstumschancen im Bereich Mobile Payment sorgen für Anlegerfantasien, auch noch über das Jahr 2018 hinaus. Denn moderne Bezahlsysteme funktioniert nicht ohne Konzerne wie die Wirecard AG.

Mitte Dezember gelang es dem Bezahlspezialist ein Geschäft mit der Crédit Agricole Payment Services abzuschließen. Die Unternehmen haben mit exklusiven Verhandlungen einer strategischen Partnerschaft begonnen, wozu bereits ein ‚Letter of Intent‘ unterzeichnet wurde. Demzufolge sollen den Handelskunden der Banken der Crédit Agricole-Gruppe in Frankreich und Europa innovative und leistungsstarke elektronische Bezahldienste angeboten werden.

Eine exklusive Partnerschaft für Zahlungsakzeptanz und ‚Acquiring‘, auf Basis differenzierender Echtzeit-Technologie sowie innovativer Dienstleistungen, stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Markteinführung von ‚Omni-Channel‘-Zahlungsakzeptanz und ‚pan-europäische Acquiring‘-Angebote für französische Handelsunternehmen sowie Marktplätze und schnelle ‚Onboarding‘-Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen in Frankreich.

Durch diese Partnerschaft können beide Partner, mit ihren jeweiligen Stärken, von dem sich beschleunigenden Trend zur Digitalisierung von Zahlungsprozessen profitieren.

Die operativen Wachstumsraten erfreuen auch die Analysten. Denn für 65 % von ihnen ist die Wirecard AG ein klarer Kauf. Für die restlichen 35 % unter ihnen, die Wirecard bewerten, sind die Aktien eine gute Halteposition und Verkaufsempfehlungen für den Titel gibt es keine.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wieder und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung.

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Wirecard – vom Spielball der Leerverkäufer zum Analystenliebling

Dezember 13th, 2017

Auch die Analysten sind der Wirecard AG wohl gesonnen. So gibt es einige Kaufempfehlungen mit dreistelligen Kurszielen.

BildAufgrund des anhaltend starken Wachstums der Wirecard AG (ISIN: DE0007472060 / Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF) haben scheinbar auch die Hedgefonds, sogenannte Leerverkäufer, Respekt vor dem Konzern und kreieren seit längerem keine Gerüchte mehr um den Aktienkurs ins Wanken zu bringen. Ganz im Gegenteil, nach unseren Informationen sind die Shortpositionen sukzessive abgebaut worden. Da gab es mal andere Zeiten! Schon öfter geriet die Wirecard AG in das Visier von Leerverkäufern. Aber steigende Umsatzerlöse um fast 52 % und ein EBITDA-Zuwachs um 35 % sowie ein Anstieg des Nachsteuerergebnisses um fast 33,5 % in den ersten neun Monaten sprechen eine eindeutige Sprache.

Auch die Analysten sind der Wirecard AG wohl gesonnen. So gibt es einige Kaufempfehlungen mit dreistelligen Kurszielen. Heike Pauls von der Commerzbank z.B. bekräftigte ihre Kaufempfehlung und hat das Kursziel von 80,- auf 110,- EUR erhöht. Sie berücksichtige nun die bedeutend besseren Perspektiven für das von der Citigroup übernommene Kundenportfolio im Kreditkartengeschäft im asiatisch-pazifischen Raum, schrieb sie in ihrer jüngsten Studie vom 30. November diesen Jahres. Weitere Gründe für die fast 38 %-ige Kurszielerhöhung fand sie in der guten Entwicklung des dritten Quartals sowie in einer niedriger als erwarteten Kundenwechselrate.

Barclays Capital steht ebenfalls mit auf der Käuferseite und vergibt ein Kursziel von 100,- EUR. Gleiches gilt für die HSBC-Bank, die ebenfalls zum Kauf mit Kursziel 100,- EUR rät. Hauck & Aufhäuser empfehlen ebenfalls die Wirecard-Aktien zum Kauf und sehen das Kursziel bei 103,- EUR, um nur einige zu nennen. Das derzeit höchste Kursziel von 110,- EUR in Verbindung mit einer Kaufempfehlung vergibt die Commerzbank, wie eingangs erwähnt.

Wachstum ist im Hause Wirecard Programm. So konnte der Konzern erst kürzlich wieder große Märkte betreten. Geschehen z.B. in Österreich. Begleichen von digitalen Rechnungen in Echtzeit, funktioniert bei sendhybrid, einer Tochtergesellschaft der Österreichischen Post. Dank der Zusammenarbeit mit Wirecard können Verbraucher die Rechnungen via ,hybridPayLink‘ digital und in Echtzeit bezahlen. Dieser komfortable digitale Zahlungsprozess bietet dem öffentlichen Sektor die Möglichkeit mit nur einem Klick auf dem ,hybridPayLink‘ die Beträge schnell, bequem und zuverlässig zu begleichen.

Durch diese neue Technik kann der Papier- und Schriftverkehr signifikant reduziert werden. Die Integration der Payment Services von Wirecard ermöglichen es den Rechnungsempfängern mittels unterschiedlicher Zahlungsmittel unkompliziert und sicher online zu bezahlen, wobei der Rechnungsempfänger mittels Link oder eines QR-Codes auf den neuen Service hingewiesen wird.

„Mit dem neuen Bezahlservice wollen wir den klassischen Briefverkehr modernisieren und eine zuverlässige Alternative in digitaler Form anbieten. Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile und setzen bereits auf die neue Möglichkeit. Mit Wirecard, als Experte für digitale Finanztechnologien, haben wir den optimalen Partner gefunden um auch unsere Digitalisierung weiter voranzutreiben und den Bezahlprozess zu erweitern“, erklärte Oliver Bernecker, der Geschäftsführer und Gründer von sendhybrid.

Die Tochtergesellschaft der Österreichischen Post ist spezialisiert auf die Dokumentenverarbeitung und den Dokumentenversand in elektronischer und postalischer Form. Unternehmen, Gemeinden oder Behörden übermitteln ihre Postausgangs-Sendungen digital an den zentralen ,hybrid‘-Service, wo Dokumente verarbeitet, versendet und in weiterer Folge an die Empfänger postalisch oder elektronisch zugestellt werden. Zum großen Teil handelt es sich dabei um Rechnungen oder andere bezahlbare Dokumente, wie beispielsweise Versicherungspolicen.

Roland Toch, der Managing Director Wirecard CEE, sagte: „Wir sind stolz, für ein Unternehmen der Österreichischen Post ein maßgeschneidertes Angebot kreiert zu haben. Wir schaffen somit Lösungen, die sowohl für Unternehmen als auch den Endverbraucher das Finanzmanagement vereinfachen, schneller und effizienter machen.“

Aber damit nicht genug! Die Aschheimer Zahlungsabwicklungsschmiede legte zur Freude aller Apple-Pay-Nutzer noch einen beim Bezahlsystem ,boon‘ drauf. Diese können nun die am schnellsten wachsende Mobile Bezahlmöglichkeit von Wirecard auch zum Onlineshopping nutzen. Dabei ist ,boon‘ die erste voll digitalisierte mobile Bezahllösung der Branche, die völlig unabhängig von Banken und Netzbetreibern agiert.

Diese Mobile-Payment-Lösung wird zukünftig vielmehr als nur eine Bezahlmöglichkeit sein, da bereits jetzt viele neue Features um innovative Mehrwertleistungen erweitert wurden, bis hin zur Nutzung der ,iOS-boon‘-Nutzer zum Bezahlen in Onlineshops. Mittlerweile ist die App in Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Irland und Spanien via Android und in England, Frankreich, Schweiz, Italien, Spanien und Irland via Apple Pay verfügbar. Die Anwendung gleicht der, die auch Android-Nutzer benutzen: Einfach die Kreditkartennummer in die ,boon‘-App einkopieren und diese dem jeweiligen Onlineshop über das Smartphone einfügen.

Die ,boon‘-App weist eine sehr positive Entwicklung auf. Die durchschnittlichen Warenkorbwerte pro Nutzer sind europaweit seit dem Launch in Deutschland im November 2015 um 140 % gestiegen und werden sogar mittlerweile auch bei Einzeltransaktionen von mehr als 1.000 EUR Transaktionswert benutzt.

Das monatliche Transaktionsvolumen wächst nicht nur europaweit. So führte der Launch von ,boon‘ in Frankreich im Januar und in der Schweiz im Februar dieses Jahres zu einem Anstieg des gesamten Transaktionsvolumens um rund 55 %. Auch in Italien, wo der Launch erst im Mai dieses Jahres erfolgte, kann ein Anstieg von gut 40 % verbucht werden.

Georg von Waldenfels, Executive Vice President Consumer Solutions bei Wirecard, verkündete zurecht voller Stolz: „Mobile Payment ist bereits heute für viele Europäer eine Selbstverständlichkeit. Wir bei Wirecard leben die Vision, dass digitale Zahlungen mit rapider Zunahme Cash ablösen wird und passen unsere Mobile-Payment-Lösung ,boon‘ mit dieser neuen Omnichannel-Lösung maximal an die Bedürfnisse der Nutzer an, indem wir unser Produkt kontinuierlich um neue Features erweitern.“

Genau das lebt Wirecard auch in Rumänien. Denn hier arbeitet die Tochtergesellschaft Wirecard Romania, die zuvor unter Provus Group firmierte, mit Spire Payments und ServuS Romania zusammen, um den umfassenden Austausch von ,POS‘-Terminals in ganz Rumänien abzuschließen und Bezahlprozesse landesweit zu digitalisieren. Dadurch können nun rund 6.000 Händler Karten- und ,NFC‘-Zahlungen sicher entgegennehmen.

Mit einer starken und kontinuierlichen Entwicklung von digitalen Transaktionen im Jahr 2017 verzeichnet Rumänien die am schnellsten wachsende Kartenzahlungsquote in Europa. Selbst kleine Städte und ländliche Gebiete stellen einen Zielmarkt für die Entwicklung der Kartennutzung dar, da sie tendenziell von Banken eher unterversorgt sind. Gleichzeitig hat auch die kontaktlose Kartentechnologie das Wachstum unterstützt. Laut Mastercard und Visa erreichte die Anzahl der kontaktlosen Karten in Rumänien dieses Jahr gut acht Millionen und 70 % der Verkaufsstellen akzeptieren kontaktlose Zahlungen.

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JSR-Wochenrückblick KW 47-2017

November 27th, 2017

In Amerika hingegen standen die Zeichen schon auf Thanksgiving und für einige Marktteilnehmer stand ein verlängertes Wochenende vor der Tür.

BildSehr geehrte Leserinnen und Leser,

nach dem bekannt wurde, das die Jamaika-Koalitionsgespräche gescheitert sind reagierte der DAX am vergangenen Montag mit einem kleinen Abverkauf, der aber am Dienstag bereits wieder gekauft wurde. Das ist schon beeindruckend, wie die Börsen das politische Geschehen ignorieren. Ungeachtet dessen bleibt zunächst festzuhalten, dass die Wirtschaft weiter boomt. So kletterten z.B. die Indizes für Produktion, Auftragseingang und Beschäftigung auf Mehrjahreshochs. Nach Ansicht des Monatsberichts der Bundesbank soll sich dieser Trend zunächst auch noch fortschreiben, da aufgrund der niedrigen Zinsen die Menschen zu erhöhten Konsumausgaben neigten.

In Amerika hingegen standen die Zeichen schon auf Thanksgiving und für einige Marktteilnehmer stand ein verlängertes Wochenende vor der Tür. Da am Donnerstag die US-Börsen geschlossen blieben und am Freitag nur ein halber Handelstag war, kam es am Mittwoch teils zu Gewinnmitnahmen, was aber der Wochenperformance keinen Abbruch tat. Am Freitag war dann zudem ,Black Friday‘ und mit dem heutigen ,Cyber Monday‘ wird traditionell die Weihnachtssaison in den USA eingeläutet. Auch hier wird mit weiter steigenden Konsumausgaben gerechnet.

Im Wochenverlauf präsentierte…

Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückblick mit allen Infos.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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